Das Frauenhaus in Pobiedna

Allgemeines und Lage

Am Rande des polnischen Isergebirges, unmittelbar an der Grenze zu Tschechien, befindet sich das Frauenhaus in einem ehemaligen Objekt der polnischen Grenztruppen. Es gehört zu dem kleinen Ort Pobiedna mit ca. 1.200 Einwohnern.

Der Trägerverband „Monar Markot“, ein polnischer Obdachlosenverband, hat das Objekt im Jahr 2008 gekauft, nachdem bereits seit 2002 dort Frauen und Kinder in Not untergebracht werden.

Im Frauenhaus leben durchschnittlich 20 bis 30 Frauen und Kinder unter sehr einfachen Verhältnissen.

Die Bewohner

Frauen mit Kindern und auch allein stehende Frauen finden Zuflucht im Frauenhaus. Sie kommen aus großen persönlichen Nöten und wissen nicht wohin.

Sie können in der Regel bis zu einem Jahr im Frauenhaus bleiben. In dieser Zeit leben sie in der Gemeinschaft und erfahren gegenseitige Hilfe. Oft warten sie auf die Bereitstellung einer dringend benötigten Wohnung oder auf eine Wiederaufnahme in die Familie.

Alle schulpflichtigen Kinder besuchen die Grundschule im Ort oder weiterführende Schulen in den Nachbarorten.

Auch sind im Frauenhaus zwei bis drei obdachlose Männer integriert, welche bei körperlich schweren oder handwerklichen Aufgaben mit anpacken.

Die bauliche Anlage

Das Objekt besteht aus mehreren Gebäuden, welche Ende der 30er Jahre errichtet wurden. Im zweistöckigen Haupthaus befinden sich die Wohnräume, ein Aufenthaltsraum, ein Badezimmer, Toiletten sowie im Keller eine Waschküche und Lagerräume. In einem zweiten, einstöckigen Gebäude sind die Küche, der Speiseraum sowie im Keller die Heizungsanlage untergebracht. Das Objekt verfügt außerdem über einen Garagenkomplex der ehemaligen Armeefahrzeuge. Hier wurden Ställe eingerichtet für Hühner, Ziegen oder  andere Tiere, welche gerade angeschafft werden konnten.

Der überwiegende Teil der Gebäude befinden sich noch in einem maroden baulichen Zustand. Mit Hilfe von Spendengeldern konnte 2010 das undichte Dach des Küchentraktes neu gedeckt und 2011 im Haupthaus neue Fenster eingebaut werden. In den Jahren 2013 und 2016 konnte die vollkommen überalterte Elektrik im Haupthaus erneuert werden.

Viele Wohnräume der Gebäude sind renovierungsbedürftig. Den Bewohnern des Frauenhauses stehen seit dem Sommer 2016 insgesamt fünf Duschen und vier Toiletten zur Verfügung.

Dem Objekt ist ein kleiner Acker zugeordnet, auf welchem Kartoffeln und Gemüse angebaut werden. Damit soll so weit wie möglich eine Eigenversorgung abgesichert werden, denn staatliche Zuschüsse gibt es nur wenige.

Ihre Spende hilft 2016

2015

2014

2013

2012

2011

2010

Ihre Hilfe

Was wir noch unbedingt brauchen:

  • große Pfanne und Töpfe
  • Kinderschuhe
  • Kinderstrumpfhosen
  • Kinderunterwäschewarme
  • Jacken für Frauen und Kinder
  • Körperpflegemittel
  • Lebensmittel
  • Reinigungsmittel
  • Waschmittel
  • Waschmaschine
  • Gefrierschrank

Sie möchten uns finanziell unterstützen?

Unser Spenden-Konto:

Verein "Hilfe für das Frauenhaus in Pobiedna e.V."

IBAN: DE36 1207 0024 0816 8544 00
BIC: DEUTDEDB160


 (*) Spenden werden mit einer vom Finanzamt anerkannten Quittung belegt. Bitte geben Sie dazu unbedingt Name und Anschrift an. Bei Sachspenden benötigen wir zusätzlich einen Kassenbeleg. Wir senden Ihnen die Spendenbescheinigungen zu.

Das haben wir schon bekommen:

  • Gefrierschränke (gebraucht)
  • Kühlschränke (gebraucht)
  • Waschmaschinen (neu und gebraucht)
  • Gefrierschränke (gebraucht)
  • Edelstahl - Küchenteile
  • Waschbecken
  • Toilettenbecken
  • Werkzeug
  • Außenspielgeräte
  • Betten
  • Kinderbetten
  • Schränke
  • Kinderwagen
  • Handwagen
  • Spielzeug
  • Staubsauger
  • Geschirr
  • Kleidung
  • Lebensmittel
  • Reinigungsmittel
  • Weihnachtsgeschenke für die Bewohner
  • und vieles mehr ...

 

 

 

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Der Verein

Verein 'Hilfe für das Frauenhaus in Pobiedna / Polen'

Angefangen hat alles im Dezember 2004 mit einer Reportage über das Frauenhaus in Pobiedna im rbb-Fernsehen. Tatjana Jury, bekannt als Redakteurin bei „Brandenburg aktuell“, bewegte eine Reportage im deutsch-polnischen Fernsehen über das Frauenhaus. Sie fuhr kurz entschlossen mit Geschenken für das Weihnachtsfest und den dringend benötigten Kohlen nach Pobiedna und berichtete in einer eigenen Reportage bei zibb über ihre Eindrücke, besonders über die schwierigen Verhältnisse, unter welchen die Frauen und Kinder dort leben. Tatjana Jurys Reportage berührte wiederum die Gründer unseres Vereins. Noch im Dezember wurde der erste Kontakt mit dem Frauenhaus aufgenommen und im Mai folgte unsere erste Fahrt mit einem gegenseitigen Kennenlernen.

Seitdem fahren wir regelmäßig nach Pobiedna. Zweimal im Jahr gibt es neben dem Transport der benötigen Spenden einen Arbeitseinsatz im Frauenhaus. Am Ende eines jeden Jahres werden Weihnachtsgeschenke und Spenden für den Winter übergeben.

Den Verein haben wir im Juni 2006 gegründet. Er zählt derzeit 13 Mitglieder, die alle ehrenamtlich tätig sind. Der Verein ist in seiner Gemeinnützigkeit anerkannt und im Vereinsregister eingetragen.

Ziel unseres Vereines ist es gemeinsam mit anderen, die Lebensbedingungen im Frauenhaus Stück für Stück zu verbessern. Gleichzeitig möchten wir dabei den Bewohnern des Frauenhauses unsere Achtung entgegen bringen und sie in ihrer Würde als Mensch schätzen.

 

Wir unterstützen das Frauenhaus durch

  • das Sammeln und Transportieren benötigter Sachspenden
  • Sammeln von Geldspenden für die Abdeckung der elementaren Grundversorgung
    (Lebensmittel, Kohlen, Materialien für Reparaturen und Erneuerungen an den Gebäuden)
  • Arbeitseinsätze Vorort
  • Organisieren von Benefiz-Veranstaltungen
  • Gewinnen von Fachkräften, die unentgeltlich bei Sanierungsarbeiten mitwirken

Kontakt

Verein 'Hilfe für das Frauenhaus in Pobiedna / Polen'


Geschäftsstelle

Anke Gutendorf
(Vorsitzende)
Rothenburger Str. 34
14612 Falkensee
Deutschland

Tel. 03322 / 23 99 65

Ina Neitzel
(2. Vorsitzende)
Hennigsdorfer Str. 8
14612 Falkensee

Tel. 03322 / 20 27 78